Based on a true Story ! Unter der Zusammenfassung „so weit so gut“ führte Pepi Hopf, der gelernte Gärtner, uns durch (s)ein unwahrscheinlich interessantes Leben_da bleibt kein Auge trocken ! Mitgebracht hat er uns als Junior-Kabarettisten Bernhard Viktorin. Mit „irgendwas mit Mensch“ und Pepi´s Tochter Marie auf der Bühne war viel Spaß, gemeinsames singen, lachen und wohlfühlen das Motto des Abends.
Ein Erlebnis mit Ankündigung ! Die Chemie zwischen „Sir“ Oliver Mally und Peter Schneider als ein faszinierendes Ereignis für Blues-Liebhaber und für manche die behauptet haben das Blues sei nicht so mein Ding… von der ersten Note an ziehen sie in ihren Bann zu ziehen und begeistern mit ihrer Musik. Die Magie ihres Auftritts liegt in der Fähigkeit, die Stimmung von subtiler Intimität bis hin zu explosiver Energie zu variieren. „Manchmal wird es so leise, dass man eine Stecknadel fallen hört und dann wieder toben Mally & Schneider auf ihren akustischen sechssaitigen Bluesmaschinen, dass es die Zuhörer fast von den Hockern reißt. Ihre musikalische Interaktion auf der Bühne war ein Genuss für die Sinne und die Stimmung im 9erHaus war überwältigend. Die Musik, die Künstler und unser Rahmen mit blühendem Garten, gut gewählten Schmankerln und feinen Getränken ergaben ein launiges, chilliges MusikFest.
Anna Mabo und die Buben_eine musikalische Reise über Dinge und Alltägliches welche selten oder nie besungen werden, verführen in die Welt des Realen wie Surrealen_phantasievoll zerpflückt. Der Bogen spannt sich von °Die Oma hat die Suzuie so geliebt° über °Danke gut° hin zum nie im Betrieb genommenen Atomkraftwerk bis zu Ferdinand Raimund_den Ganzen natürlich* ! Clemens Sainitzer (Cello, Bass, Gesang) und Alexander Yannilos (Schlagzeug, Perkussion, Elektronik, Gesang) sind die perfekten Partner für diese farbefrohe Reise.
Nach diesem Konzert steht fest_alles kann magisch sein, alles berühren, begeistern, unterhalten_Danke ANNA + danke den Buben
* Regie Anna Mabo, Buch Anna Mabo + Vincent Sauer, Musik Anna Mabo&Buben_jetzt im Rabenhof !
Christoph Drexler und Lollo Pichler fanden den Weg ins tiefe Waldviertel! Auch ohne einen lebendigen Marderhund begegnet zu sein. Über alles andere machen sie sich nicht nur Gedanken, sondern wissen Bescheid. In leichtgängige Melodien verpackt, legen sie die Finger in die Wunden unserer Zeit. Sie sind Wortkünstler und führen auf feine Weise uns das Absurde im alltäglichen Leben eindringlich vor. Ironie, Witz und Optimismus sind die wunderbaren Werkzeuge mit welchen sie uns im 9erHaus in ihren Bann zogen und mehr als nur zum Lachen brachten_frech, schonungslos und unwiderstehlich_Unterhaltung pur !
Nicht nur Kino geht im ehem. Gasthaus Pfabigan in Rabesreith, sondern auch Theater ! und wie !!
Schauspieler Bernhard Dechant und Akkordeonist Stefan Sterzinger brachten die Genialität und das Scheitern der legendären Schauspielgröße Oskar Werner auf der Bühne. Alkohol ! das zentrale Thema, gleichermaßen im Leben von Berhard Dechant und Oskar Werner als zerstörende Droge zieht sich wie ein Roter Faden durch den Abend. Zitate berühmter Dichter und Denker wie Shakespeare, Schiller, Rilke und Werner selbst, unterfüttern ein provokantes und beeindruckendes Melodram das gleichermaßen fasziniert wie verstört_ jedenfalls keinen kalt lässt ! _Tod oder Unsterblich !! Das Stück bekam 2024 den Spezialpreis des Nestroy-Theaterpreises. Mehr gibt’s in der NÖN zum lesen Monodrama: Bernhard Dechant bringt Alkohol-Abhängigkeit auf die Bühne.
Fotograf: Robert Schilly
Fotograf: Renate Zahradnik-Thiering
Ein herzlicher Dank der gesamten Familie Pfabigan für großes Herz und Einsatz zum Gelingen dieses großen Abends !
Für den Stadtkrug hat ALEX MIKSCH sein fast gesammtes Oevre ausgebreitet und noch mehr_sein Herz:
Ohne den Blues, seine musikalische Heimat, aus den Augen zu verlieren, klingt er mal melancholisch-verträumt oder erdig-eindringlich, mal heiter-verspielt oder entflammt-ungezügelt. Seine Texte sind der Spiegel seiner Empfindungen und Emotionen, stellen Fragen oder geben Antworten, machen nachdenklich oder amüsieren, geben Einblicke in Vergänglichkeit und Vergangenes und deuten auf ein bewegtes Leben hin. Sie thematisieren diverse Facetten zwischenmenschlicher Begegnungen und deren mögliche Ausgänge, handeln vom Suchen und Finden der Liebe oder vom Auseinandergehen und Verlassenwerden. Durch sein musikalisches Werk zieht sich auch die tiefe Verbundenheit des 1967 in Krems an der Donau geborenen Musikers mit dem Waldviertel und die Auseinandersetzung mit seiner dortigen Herkunft.
c E.Sackl
c E.Sackl
www.andreasjakwerth.com
Hört man Alex Mikschs Kompositionen, sein stimmungsvolles und energetisches Spiel auf der Gitarre, das nicht selten als famos bezeichnet wird, seine rauchig-raue und unverfälschte Stimme, und lauscht man seinen Worten, so versteht man, dass Musik-Machen ist, was seiner Existenz den größten Sinn gibt und die einzige Konstante in seinem Leben darstellt.
Im Alter von 13 Jahren begann er Gitarre zu spielen, erste Aufmerksamkeit als Instrumentalist erspielte er sich in der Band Faust, die in den neunziger Jahren über den Raum Krems an der Donau hinaus musikalische Spuren hinterließ. Nach dem Ende von Faust schlug er seinen eigenen musikalischen Weg ein, entschied, nicht mehr ausschließlich Gitarre zu spielen, sondern auch zu singen, und machte zum Beispiel mit dem Übersetzen von Tom Waits-Liedern über sich reden. Dies sowie die Tatsache, dass sein Gesang und jener von Waits sich nicht unähnlich sind, waren Grund für manch eine/n, ihn den «Tom Waits aus Wien» zu nennen. Dass er nicht auf die Rolle des Kopisten zu beschränken ist, sondern als eigenständiger und unvergleichlicher Künstler und Kreativer wahrgenommen werden muss, beweisen seine Veröffentlichungen °Wos so is°, °9 Lem°, °Zänd zamm°, °Straße des Hundes° und °König der Kröten° oder das aktuelle Album °Krems° die allesamt von der Kritik gelobt wurden.
c E.Sackl
Für den Stadtkrug hatte er einen Streifzug durch sein breites Oevre im Guitarrenkoffer_ auch mit seinem speziellen Blick auf die °Stille Zeit°im Jahr !
Franziska Hatz_ Akkordeon, Richie Winkler_ Klarinette, Saxophon und Tino Klissenbauer_ Akkordeon, haben für diesen Abend Charlie Chaplins_°Der Cirkus° aus dem Jahr 1928 frisch komponiert und für uns live erklingen lassen. Wie in kaum einem Film Chaplin´s haben Tragik und Komik den Künstler auch im realen Leben alles abgefordert_Liebe, Empathie, Verlust, existentielle Not, Scheitern und Gewinn.
Hatz_Winkler_Klissenbauer geben dem stummen Film Stimmen, Farben und Gefühle !
Foto Credit: Robert Schilly
°Ganz großes Kino & großartige LIVE-Musik° im originalen Wirtshauszimmer in Rabesreith_hier durften alle Sinne mitspielen, staunen, geniessen und feiern !
Jö schau, so a Sau_ein Abend mit Musik von Georg Danzer_ein wunderbarer Abend ! Das großartige Trio Ulli Bäer, Ulli Winter und Herbert Novacek brachte Danzers unsterbliche Lieder zu uns ins 9erHaus. Wie kaum ein anderer ist es Ulli Bäer_selbst Austropoper der frühen Jahre_ der Seite an Seite mit und für Georg Danzer gespielt hat und auch für Austria 3 den °Konzertmeister° gegeben hat. Ein authentischer Botschafter dieser Zeit. Wir waren ausverkauft, die Stimmung bestens und die Lust zum Mitsingen war riesig _ ein Hochamt für Georg Danzer ! Den Bericht in der NOEN gibts zum Lesen.
Aliosha Biz_Da trifft feiner Humor, bodenständige Erfahrungen und Virtuosität aufeinander. Vor dem Hintergrund einer russisch-jüdischen Kindheit in der Sowjetunion, wo man Geigen spielen lernen und bei der Erdäpfelernte mitmachen müsste, wird °unsere Welt° liebevoll seziert und in bester Kabarett-Tradition schelmisch beleuchtet. Mit feiner Ironie, in allen Mutter- und GroßmutterSprachen und Dialekten & fideler Klezmer-Musik nimmt uns Aliosha mit_mit auf seine Reise durch die seit 30 Jahren Neue Heimat und weiter…………………… Ein mehr als unterhaltsamer Abend in der Regie von Omar Sarsam_ein Plädoyer für Weltoffenheit ohne Klischees_Großer Applaus ! Einen Bericht in der NOEN gibts zum Lesen.
Eine Ehre war diese Vorpremiere. Zwei starke Frauen in starken Farben, Cerise und Türkis, steuerte ein begeistertes Publikum durch zwanzig Jahre Kernölamazonen.
Die griechische Halbgöttin Caroline Athanasiadis und die steirische Schilchermischung Gudrun Nikodem-Eichenhardt, zusammen mit Matthias Ellinger am Klavier, waren in April im 9erHaus_Reloaded. Kurz danach wurde klar, dass die neue Show „20 Jahre Liebe & Kernöl“ bei uns ihre Vorpremiere haben werde. Die Scheune war wieder einmal bummvoll und das September-Wochenende bekam einen frechen, berührenden und bissigen, aber auch treffsicheren und charmanten Abschluss.
FotoCredit: Erwin Sackl
Team Weikertschlag: Doris Sainitzer, Werner Neiger, Florian Pferscher & Team Kernölamazonen: Regieassistent Sole Goscinski, Caroline Athanasiadis, Gudrun Nikodem-Eichenhardt, Autorin Michaela Riedl-Schlosser, Pianosklave Matthias Ellinger Regie Alexander Kuchinka
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